Wir über uns
  Editorial
Historie
Verbandsstruktur
Bauherren Box
  Allgemeine Infos
Baubegleitung
Prüfleistungen
Prüfingenieur-Suche
Ingenieur Box
  Technische Mitteilungen
Erarbeitete Richtlinien

Forum Fachbeiträge
Bauvorschriften
Veranstaltungskalender
Bewertungsstellen (BVS)
Aktuelles
  News / Presse
Der Prüfingenieur
Kontakt
  Adresse / Ansprechpartner
Hilfe (Katastrophenfall)
Landesverbände / vpi-EBA
Europäische Kontakte
Home     E-Mail   Drucken
Mitgliedersuche Übersicht        
News 2017
Gemeinsame Stellungnahme zum Entwurf
der MVV TB


In einer gemeinsamen Stellungnahme haben sich die Verbände der beratenden und planenden Ingenieure, der Prüfingenieure und der Bauwirtschaft, DBV, GÜB, HDB, VBI, VDI, ZDB, BVPI, zum Entwurf der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB, Fassung 31. Mai 2017) geäußert.
Darin wird der vorliegende Entwurf und der damit beabsichtigte Umbruch im Bauordnungsrecht grundsätzlich als „Schritt in die falsche Richtung“ kritisiert.
Die sich aus defizitären Bauproduktnormen ergebende Haftung für die Sicherheit von Bauwerken könne nicht von den am Bau Beteiligten getragen werden.
Ein gemeinsamer europäischer Markt für Bauprodukte, ist grundsätzlich zu begrüßen, dürfe aber nicht zulasten der Sicherheit von Leben und Gesundheit der Bürger gehen.

Ganze Mitteilung als PDF lesen:
Gemeinsame Stellungnahme
14.07.2017 Download Artikel
Entwurf der MVV TB - Stellungnahme
zum Teil A2 Brandschutz


Betreffend Teil A2 Brandschutz haben Prof. Dr.-Ing. Sylvia Heilmann (Mitglied des BVPI Vorstandes, Ressort Brandschutz) und Dipl.-Ing. Thomas Herbert (Mitglied des Technischen Koordinierungsausschusses Brandschutz der BVPI, KAB) eine Stellungnahme erarbeitet.
Unter anderem wird auf die Regelungslücken und Unsicherheiten hingewiesen, die durch in der MVV TB formulierte Verschärfungen entstehen, die bislang in den Gesetzen und Regelungen nicht verankert sind.

Ganze Mitteilung als PDF lesen:
Stellungnahme zur M VV TB Teil A2 Brandschutz

14.07.2017 Download Artikel
Grenfell-Tower-Desaster in London verdeutlicht die Wichtigkeit der unabhängigen Prüfung

Die Brandkatastrophe in London zeigt auf, wie die massive Deregulierung im Bauordnungsrecht und Rückzug des Staates aus diesem Bereich die Bauwerkssicherheit gefährden.
Die Sicherheit von Bauwerken ist ein gesellschaftliches Grundrecht und eine staatliche Verpflichtung, die nicht wirtschaftlichen Optimierungsstrategien und damit verbundenem rein monetär inspiriertem Handeln unterworfen werden darf.

Ganze Pressemitteilung als PDF lesen:
Grenfell-Tower-Desaster

20.06.2017 Download Artikel
Hochhausbrand in London
gemeinsame Pressemitteilung ZDB, DBV, GÜB, VBI und BVPI

Ingenieurverbände und Bauwirtschaft mahnen sachliche Diskussion über Eigenschaften von Bauprodukten an
Im Zusammenhang mit der Einführung der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen und aus Anlass des tragischen Hochhausbrandes in London fordern die Verbände der beratenden und planenden Ingenieure, der Prüfingenieure und der Bauwirtschaft die für die Bauwerkssicherheit zuständigen Landesregierungen auf, die brandschutztechnisch notwendigen Produktanforderungen nicht preiszugeben oder ins Ungefähre zu verschieben.
Ein gemeinsamer europäischer Markt für Bauprodukte darf nicht zu Lasten der Sicherheit von Leben und Gesundheit der Bürger gehen.

Ganze Pressemitteilung als PDF lesen:
Gemeinsame Presseinformation

19.06.2017 Download Artikel

Einführung der neuen Vergütungsverordnung RVP

In der Vergangenheit wurde die Vergütung für die bautechnische bzw. brandschutztechnische Prüfung im Bereich der Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen für Straße, Wasserstraße und Schiene nach unterschiedlichen Regelwerken ermittelt. Diese unterschiedlichen Regelungen wurden nunmehr mit dem Ziel der Vereinheitlichung und Zusammenführung überarbeitet. Mit der Fortschreibung werden die Höhe der Vergütung für Prüfingenieurleistungen für Bauwerke der Bundesfernstraßen, Bundeswasserstraßen und der Eisenbahnen des Bundes aufeinander abgestimmt.

Mit ARS Nr. 04/2017 vom 1.3.2017 und Schreiben des EBA vom 6.3.2017 und wird die neue Vergütungsverordnung „Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Ermittlung der Vergütung für die statische und konstruktive Prüfung von Ingenieurbauwerken für Verkehrsanlagen sowie die Prüfung des baulichen Brandschutzes für Personenanlagen der Eisenbahnen des Bundes (RVP)“ 2016 eingeführt und die Anwendung für alle ab dem 1.4.2017 abgeschlossenen Verträge für bau- und brandschutztechnische Prüfungen empfohlen. Bitte beachten Sie, dass den Bundesländern die Regelung zur Übernahme empfohlen wird, was diese i. d. R. auch tun. Allerdings geschieht diese Übernahme oftmals recht zeitversetzt, d. h. dass einzelne Bundesländer auch jetzt noch Verträge nach alter RVP abschließen.

Download als PDF:
1. RVP – Ausgabe 2016
2. RVP – Ausgabe 2016 Anlage 7 - Musterprüfbericht]
3. Einführungsschreiben des EBA vom 6.3.2017
4. ARS Nr. 04/2017 vom 1.3.2017

05.04.2017  
NRW führt die Prüfung der Standsicherheit
für Ein- und Zweifamilienhäuser wieder ein

Mit Beschluss des Landtages NRW vom 15.12.2016 entfällt mit der Novellierung der Landesbauordnung NRW das Genehmigungsfreistellungsverfahren (§67) zum 28.12.2017.
In der Begründung der Landesregierung heißt es: „Die Vorschriften über das Baugenehmigungsverfahren werden den Anforderungen der Praxis nicht gerecht. Das sogenannte Freistellungsverfahren hat nicht die erhoffte Entlastung der Bauaufsichtsbehörden gebracht. Zum Teil wird die entfallende präventive Tätigkeit durch nachfolgendes ordnungsbehördliches Einschreiten mehr als kompensiert. Für Bauherrinnen und Bauherrn ist ein Verlust an Rechtssicherheit entstanden.“
Mit dem Beschluss wird die Position der staatlich anerkannten Sachverständigen und das 4-Augen-Prinzip gestärkt.
04.04.2017  
Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofes zur Haftung von Prüfsachverständigen ist nicht unumstritten
(RA Ulrich Dieckert)

Bekanntlich ist seit Jahren umstritten, ob der vom Bauherr mit der Prüfung der Standsicherheit bzw. des Brandschutzes beauftragte Prüfsachverständige bei Fehlern der Amtshaftung unterliegt oder ob er von seinem Auftraggeber nach den allgemeinen Regeln zivilrechtlich in Anspruch genommen werden kann. Diese Frage hat der für Amtshaftungsfragen zuständige 3. Senat des Bundesgerichtshofs in einer Entscheidung vom 31. März 2016 zulasten des Prüfsachverständigen beantwortet.
Es gibt gute Gründe, die Richtigkeit der Entscheidung des BGH in Frage zu stellen.
Denn sie unterstützt die verfassungsrechtlich bedenkliche Tendenz der öffentlichen Verwaltung, sich aus der Verantwortung für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu stehlen.
22.12.2016 Download Artikel
Prüfingenieure haben 2015 an 1- und 2-Familienhäusern Bauschäden in Höhe von über 70 Millionen Euro verhindert- Diese statistischen Daten belegen den Nutzen der hoheitlichen Prüfung
(Dr.-Ing. Lutz Lehmann)

Die bautechnische Prüfung hat 2015 in Brandenburg Bauschäden an Ein und Zweifamilienhäusern in Höhe von über 70 Millionen Euro verhindert. Diese Zahl – sie entspricht mehr als 15 Prozent der Rohbaukosten – hat die jüngste Auswertung des Datenbestandes ergeben, den die Landesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik in Brandenburg e.V. in Zusammenarbeit mit der Bewertungs- und Verrechnungsstelle der Prüfingenieure für Standsicherheit und Brandschutz Berlin-Brandenburg (BVS) seit etlichen Jahren zusammenträgt. Aus diesem Zahlenmaterial geht auch hervor, dass sich die Zahl schwerer und mittelschwerer Fehler bei der Planung von Ein- oder Zweifamilienhäusern in den letzten vier Jahren nahezu verdoppelt hat und dass in über 700 Fällen die festgestellten Fehler die Standsicherheit der Bauwerke und damit die öffentliche Sicherheit und Ordnung und das Leben und die Gesundheit der Nutzer gefährdet hätten.
22.12.2016 Download Artikel
Dr.-Ing. Markus Wetzel zum
BVPI Präsidenten gewählt

Die Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik e.V. (BVPI) hat während ihrer Jahrestagung in Dresden Dr.-Ing. Markus Wetzel zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt Dr.-Ing. Hans-Peter Andrä, welcher seit 2005 das Präsidentenamt geführt und in dieser Zeit das Prüfwesen nach Europa gebracht hat.

Markus Wetzel ist Partner des in Hamburg und Berlin ansässigen Ingenieurbüros Wetzel & von Seht, langjährig im Baubereich planend tätig und seit ca. zehn Jahren Prüfingenieur für Baustatik.

Der Bundesvereinigung der Prüfingenieure gehören rund 650 unabhängige Prüfingenieure und Sachverständige für Standsicherheit und Brandschutz an, die von der Obersten Bauaufsichtsbehörde eines Bundeslandes persönlich anerkannt sind. Zu ihren Aufgaben gehören die Prüfung bautechnischer Unterlagen und die Überwachung auf der Baustelle im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens. Ziel der Prüfingenieure ist es, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen ihren Tätigkeiten als Beratende Ingenieure und als Prüfingenieure zu ermöglichen.
Die Bundesvereinigung der Prüfingenieure versteht sich als Bindeglied zwischen Verwaltungen, Bauwirtschaft und Wissenschaft. Ihre Aufgabe ist die Information für Bauherren und allen am Bau Beteiligten über bautechnische Fragen, die Aus- und
Weiterbildung der Mitglieder sowie die Auswertung und die Vermittlung des in Praxis und Forschung erworbenen Wissens. Ziel und Aufgabe der Prüfingenieure ist es, der Entwicklung von zunehmender Schadenshäufigkeit auf Grundlage des politisch und gesellschaftlich geforderten
Verbraucherschutzes im Sinne von Sicherheit, Nachhaltigkeit und Dauerhaftigkeit durch präventive Maßnahmen während der Planung und der Ausführung von Bauwerken bei Anwendung des 4-Augen-Prinzipes entgegenzuwirken.
21.09.2012 Download Presse-mitteilung
Interview mit Manfred Tiedemann
(Geschäftsführer BVPI) und Winfried Koldrack (Landesvorsitzender vpi-MV) in der Ostseezeitung, 24./25. September 2011

„Anlässlich der BVPI Arbeitstagung 2011 in Rostock-Warnemünde kritisiert die Bundesvereinigung der Prüfingenieure den Rückgang der öffentlichen Kontrollen.“

Interview als pdf lesen


Ingenieure fordern Prüfpflicht auch für Eigenheime
Rund 2000 Bauprojekte werden jährlich in MV überwacht Verband kritisiert Rückgang der öffentlichen Kontrollen.

Von Bernhard Schmidtbauer - Rostock

Möglichst billig und möglichst schnell: "Der Preisdruck in der Bauwirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten enorm zugenommen, die Folge ist wachsender Pfusch am Bau" , erklärt Manfred Tiedemann, Geschäftsführer der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik. Der Verband hat etwa 650 Mitglieder.
Wie es um die Bauaufsicht in Deutschland bestellt ist auch darüber diskutieren die Ingenieure bis heute auf ihrer Arbeitstagung 2011 in Rostock-Warnemünde, Rund 400 Sachverständige aus ganz Deutschland sind angereist.

Mecklenburg-Vorpommern gehört laut Tiedemann zu den wenigen Bundesländern, in denen die Prüfingenieure noch in hoheitlichem Auftrag des Staates unterwegs sind. 25 Mitglieder hat der Verband im Nordosten. Sie und einige weitere in Bauämtern angestellte Ingenieure überwachen alle größeren Bauvorhaben, etwa 2000 im Jahr", berichtet Winfried Koldrack, Vorsitzender der Landesvereinigung MV. Darunter fallen laut Bauministerium alle Gebäude mit einer Geschosshöhe von über sieben Meter.

Immer öfter würden lhm Bauherren sagen, dass die Prüfingenieure nur Geld kosten und nichts bringen würden. Koldrack macht eine Gegenrechnung
auf: "Ein Prüfingenieur kostet etwa ein Prozent der Rohbaukosten", sagt er. Das wären bei 100000 Euro also 1000 Euro. Laut Verbandsstatistiken stelle ein Prüfingenieur durchschnittlich für einen Euro, den er kostet, Mängel im Wert von fünf Euro fest.
Um etwa Pfusch beim Bau von Eigenheimen zu vermeiden, fordert der Verband eine Prüfpflicht für diese Gebäude. Bisher gibt es die bundesweit einzig in Brandenburg. Dort begleiten Ingenieure jedes Bauprojekt von Anfang bis Ende.

Das sei der Idealzustand, meint Tiedemann. Heute habe die Bauaufsicht in vielen Bundesländern jedoch immer weniger Einfluss. Die Politik müsse damit aufhören, die Kontrollaufgaben zu privatisieren, fordert er. Die öffentliche 'Bauaufsicht sollte stattdessen ausreichend mit unabhängigen Ingenieuren ausgestattet werden.

"Vor 80 Jahren fungierten die ersten Prüfingenieure noch als Baupolizei" sagt er, Kompetenzen wie die der Polizei seien natürlich nicht
möglich. Aber: So wie jeder Autobesitzer per Gesetz einen Kfz-Brief haben müsse, sollte jeder Bauherr ein Bauwerksbuch führen. "Darin werden alle Planungen, alle Änderungen, alle Vorkommnisse eingetragen", zählt Tiedemann auf. Solch ein Dokument könnte dazu beitragen, Unfälle beim Bau und in den Jahren danach zu vermeiden.
 
27.09.2011  
Interview Dr. Hans-Peter Andrä  
in der Preußischen Allgemeinen Zeitung und Baukammer Berlin

»Milliardenvermögen wird vernichtet« Bausicherheit: Deregulierung und Sparzwang gefährden die Bürger - Infrastruktur verfällt langsam

Die tödlichen Einsturz-Katastrophen beim U-Bahn-Bau in Köln und bei einer Eishalle In Bad Reichenhall haben das Thema Sicherheit am Bau auf die Tagesordnung der Politik gebracht. Der Präsident der Bundesvereinigung der Prüfingenieure für Bautechnik, Dr.-Ing. Hans-Peter Andrä, erläutert im Gespräch mit Rebecca Bellano die Versäumnisse. (Oktober 2010)

Interview lesen
 
21.10.2010  
Interview Hans-Peter Andrä im Focus
(Focus Nr. 14-2010 v. 03.04.2010)

"Sie wissen nicht was sie tun"
Der oberste deutsche Bauingenieur, Hans-Peter Andrä, warnt: Groß-Katastrophen wie in Köln werden künftig häufiger geschehen (April 2010)

Interview lesen
 
14.04.2010  
Auf Kontrollgang: Prüfingenieure auf deutschen Baustellen
deutschewelle | 17. März 2010
Pfusch auf dem Bau kann gefährlich werden: In Köln starben beim Einsturz des Stadtarchivs vor einem Jahr zwei Menschen. Kontrollen hätten das verhindern können. Sie sind fast überall in Deutschland vorgeschrieben.
Beitrag anschauen:
oder DW-TV Bauschäden (Mediaplayer)
 
14.04.2010  
Aktuell:
Meldungen zum Einsturz Stadtarchiv Köln

 
11.03.2010  
Wir über uns · Bauherren Box · Ingenieur Box · Aktuelles · Kontakt · Impressum