Forum Fachbeiträge
18.11.2015

Erfahrungen mit der papierlosen Prüfung aus der Sicht des Prüfingenieurs
Digitale baustatische Prüfung von Ausführungsunterlagen
Dipl.-Ing. Ulrich Ponzel und Dipl.-Ing. Roland Eisler


Die Prüfingenieure sind ein Glied im Genehmigungsprozess eines Bauvorhabens. Dabei werden ihnen die Ergebnisse der Planung als statische Berechnung und Ausführungspläne zur Prüfung vorgelegt. Praktisch geschah und geschieht das, in dem Papierakten und Papierpläne durchgesehen, gegengerechnet und bei Bedarf mit dem grünen Stift korrigiert, gestempelt und unterschrieben werden. Dabei liegen all diesen analogen Dokumenten bereits digitale Daten in Form von Computerberechnungen und CAD-Zeichnungen vor. Darüber, wie dieser Medienbruch durch die digitale Prüfung vermieden werden kann, wird nachfolgend berichtet.

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18.11.2015

Das digitale Baugenehmigungsverfahren schreitet voran: Was bringt die internetbasierte elektronische Bauakte? Neue Forderungen der Bauaufsicht an Prüfingenieure: Werden elektronische Prüfberichte bald die Regel sein?
Dipl.-Ing. M. Arch. Architektin Gabriele Hornung

Die Digitalisierung des bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahrens nimmt in Deutschland einen sehr uneinheitlichen Verlauf. Bauvorlagen in Papier, Beteiligungsprozesse auf dem Postweg, händische Übertragung von Grüneintragungen und sich füllende Archive dominieren noch immer den Arbeits- und Genehmigungsprozess in den Bauaufsichtsbehörden. Die Digitalisierung wird manchmal höchstens probeweise an Bestandsakten geübt, während gleichzeitig die neuen Akten die gewonnenen Stellflächen wieder auffüllen. In seltenen Fällen arbeiten Bauaufsichten elektronisch – dann aber nicht medienbruchfrei –, indem digital erzeugte und für die Bauaufsicht ausgedruckte Papierunterlagen eingescannt werden. Diese Verfahrensweise ist nicht nur unlogisch und unwirtschaftlich, sondern auch anachronistisch. Bei vielen Prüfingenieuren sieht es nicht viel anders aus. Nur wenige Bauaufsichten und Prüfingenieure gehen den neuen Weg und praktizieren das, was den Namen Digitalisierung auch verdient. Zwei von ihnen, ein kommunales Bauaufsichtsamt in Hessen, und ein Büro hessischer Ingenieure und Prüfingenieure beschreiben deshalb hier beispielhaft ihre Erfahrungen mit der Digitalisierung und mit dem medienbruchfreien digitalen Genehmigungsverfahren.

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17.01.2013

Hoheitlich oder privatrechtlich? – Die bautechnische Prüfung: Rechtliche Grenzen der Privatisierung“ RA Dr. Christoph Steiner
Quelle: Deutsches Ingenieurblatt 12 / 2012


Aktuell gibt es mancherorts Bestrebungen, die bautechnische Prüfung aus dem hoheitlich wahrgenommenen Aufgabenbereich der Baubehörden auszugliedern und stattdessen den privatrechtlich tätigen anerkannten Prüfsachverständigen einzuführen. Der Autor des folgenden Artikels beleuchtet die Frage nach den rechtlichen Vorgaben, an denen derartige Privatisierungsmaßnahmen zu messen sind und bewertet deren Zulässigkeit aus juristischem Blickwinkel.

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07.12.2009

Tragwerksplanerhaftung unter Berücksichtigung der Tätigkeit des Prüfingenieurs/Prüfsachverständigen Rechtsanwalt Dr. Christoph Steiner, Berlin

Inhaltlich beleuchtet der Beitrag Erfahrungen im Zusammenhang mit Haftungsfällen von Ingenieurbüros. Dabei werden auch die Grundsätze und Antworten auf Einzelfragen zur Haftung des hoheitlich tätigen Prüfingenieurs dargestellt. Nicht zuletzt geht es um die nach den Erfahrungen Dr. Steiners praxisrelevante Situation, dass sich Tragwerksplaner und Prüfingenieur uneinig über Lösungen statischer Fragen sind. Bauausführende Auftragnehmer zögern dann nicht, solche Situationen dazu zu benutzen, Behinderungen anzumelden und Bauzeitennachträge an den Bauherren heranzutragen. In einem zweiten Teil des Beitrages geht es um das Thema der Haftungsgrundlagen des Prüfsachverständigen. Dabei wird auf Rückschlüsse aus einem BGH-Urteil zur Haftung bei fehlerhafter Bewertung der Sicherheit eines Flugzeuges eingegangen. Die These lautet, dass auch Prüfsachverständige der Amtshaftung unterliegen.

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26.06.2009

Die Rolle des Prüfingenieurs im System
der vorbeugenden Gefahrenabwehr
Prof. Dr.-Ing. Bernd Dressel
(Stahlbau 78 (2009), Heft 3)

Das Prinzip der vorbeugenden Gefahrenabwehr zieht sich wie ein roter Faden durch die historische Entwicklung des Bauordnungsrechts. In der gegenwärtigen Musterbauordnung ist gefordert, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen durch bauliche Anlagen, nicht gefährdet werden. Die Kontrolle darüber ist Aufgabe des Staates und obliegt den Bauaufsichtsbehörden. weiterlesen >

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02.06.2009

Normen – Gegenwart und Zukunft
Prof. Dr.-Ing. habil. Frank Werner,
Bauhausuniversität Weimar

Gegenwärtig sind heftige Diskussionen und verschiedene Aktivitäten zu beobachten, die sich teilweise sehr kritisch mit der Situation auf dem Gebiet der Bemessungsnormen auseinandersetzen. Dabei sind alle Fachgebiete des Bauwesens betroffen, wobei mit der Schaffung der Europäischen Normen neue Akzente gesetzt werden. Eine diesbezügliche umfassende Betrachtung der Normenproblematik ist im vorgegebenen Rahmen kaum möglich. Allein die Hinterfragung des gegenwärtigen Zustandes und eine Auseinandersetzung mit Ursachen und Wirkungen zum Thema “ Wider die Normenflut“ [5] dürfte zu sehr umfänglichen Darlegungen führen [8].

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31.10.2008

Verformungsbegrenzung im Betonbau
Prof. Dr.-Ing. W. Krüger, Dr.-Ing.O. Mertzsch


Der Nachweis der "Begrenzung der Verformungen" wird in den Vorschriften des Betonbaus DIN 1045-1 [1] und DIN EN 1992-1-1: EC 2 [2] den Grenzzuständen der Gebrauchstauglichkeit zugeordnet. Neben den allgemeinen Forderungen, dass dies die
Verformungen eines Bauteils oder Tragwerks weder die ordnungsgemäße Funktion noch das Erscheinungsbild des Bauteils selbst oder angrenzender Bauteile negativ beeinträchtigen dürfen, sind konkrete Richtwerte für die Erfüllung dieser Forderung
unter "Normalbedingungen" angegeben. Abweichend davon können für besondere Anforderungen andere Grenzwerte mit dem Bauherrn vereinbart werden. Die o. g. Vorschriften behandeln nur die Verformungen in vertikaler Richtung von biegebeanspruchten
Bauteilen aus statischen Einwirkungen. Sie enthalten die Aussage, dass die Angaben i. Allg. hinreichende Gebrauchseigenschaften für Wohnbauten, Büros, öffentliche Bauten und Fabriken sicherstellen.

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